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Demonstrationsvorhaben "Indikatoren zur Früherkennung von Nitratfrachten im Ackerbau"

Aktuelles: Wir suchen 36 Demonstrationsbetriebe für das neue Demonstrationsvorhaben "Multiparametrisches Monitoring von Nitratfrachten in der Landwirtschaft".

Hier geht es zu den Interessensbekundungen für die Demonstrationsbetriebe in den neuen Testgebieten.

Das vom Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde des Julius Kühn-Instituts in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft koordinierte Demonstrationsvorhaben soll mit Hilfe von Frühindikatoren aufzeigen, in welchem Umfang die Nitratfrachten aus dem Ackerbau mit Hilfe der im Düngegesetz verankerten Maßnahmen reduziert werden können. Das Vorhaben ist ein Beitrag zur Umsetzung der Richtlinie 91/676/EWG (Nitratrichtlinie), die eine Vermeidung von Verunreinigungen des Grund- und Oberflächenwassers durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen vorschreibt und gute fachliche Praktiken in der Landwirtschaft fördern soll.

Wegen der langen Fließzeiten des Sickerwassers im Boden werden Frühindikatoren, die sich unter anderem im Trinkwasserschutz bewährt haben, eingesetzt. Die Indikatoren sollen bewirtschaftungsbedingte Änderungen der Nitratfrachten bereits erkennbar machen, lange bevor sie anhand der Nitratmesswerte in den Brunnen des deutschen Nitratmessnetzes nachweisbar sind.

Am Demonstrationsvorhaben sind insgesamt 48 Landwirtschaftsbetriebe beteiligt. Diese verteilen sich auf fünf Testregionen unterschiedlicher Boden-Klima-Räume und Agrarstrukturen in den Bundesländern Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt sowie Schleswig-Holstein. In den Demonstrationsbetrieben werden Stickstoff- bilanzen sowie Stickstoffgehalte von 576 Testschlägen fortlaufend erfasst und ausgewertet.

In einem späteren Stadium soll das Indikatorset  verwendet werden, um Änderungen in den Nitratfrachten bundesweit zu dokumentieren und die Ergebnisse auch für die EU-Nitratberichterstattung zu nutzen.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung fördert dieses Demonstrationsvorhaben über seinen Projektträger, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), aktuell von 2016 bis 2019.

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Kontakt

Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde
Bundesallee 58
36118 Braunschweig


Ansprechpartner


Burkhard Stever-Schoo

Dr. Burkhard Stever-Schoo
burkhard.stever-schoo@julius-kuehn.de


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