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Neue Testgebiete

Interessenbekundung für 36 Landwirte/Landwirtschaftsbetriebe zur Teilnahme am Demonstrationsvorhaben „Multiparametrisches Monitoring von Nitratfrachten in der Landwirtschaft"

Die Interessenbekundungen für die Testgebiete sind im Bundesanzeiger unter

Bekanntmachung Nr. 04/21/32 (Testgebiet "Vorgeest" in Schleswig-Holstein),

Bekanntmachung Nr. 05/21/32 (Testgebiet "Mittlere Ems" in Niedersachsen),

Bekanntmachung Nr. 06/21/32 (Testgebiet „Münsterland" in Nordrhein-Westfalen),

Bekanntmachung Nr. 07/21/32 (Testgebiet „Niederrhein" in Nordrhein-Westfalen) und

Bekanntmachung Nr. 08/21/32 (Testgebiet „Kraichgau" in Baden-Württemberg)

vom 09. Februar 2021 veröffentlicht.

 


 

Teil 1 – Allgemeine Angaben

(gilt für alle Interessensbekundungen)

 

Interessenbekundung

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sucht im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft landwirtschaftliche Praxisbetriebe im Vollerwerb zur Mitwirkung im Demonstrationsvorhaben „Multiparametrisches Monitoring von Nitratfrachten in der Landwirtschaft".

Die Umsetzung der Europäischen Nitratrichtlinie (91/676/EWG) erfordert weitere Anstrengungen, um Nitrateinträge aus der Landwirtschaft in die Gewässer wirksam zu reduzieren. Mit diesem Demonstrationsvorhaben soll aufgezeigt werden, in welchem Umfang durch die erhöhten Anforderungen der novellierten Düngeverordnung (DüV 2020) die Nitratfrachten ins Grundwasser gegenüber den vorangegangenen Jahren reduziert werden, und zwar noch bevor dies durch das Nitratmonitoring an den Messstellen des EU-Nitratmessnetzes angezeigt wird. Dadurch kann das Vorhaben perspektivisch einen wichtigen Beitrag zur Nitratberichterstattung leisten.

Im Demonstrationsvorhaben sollen mithilfe eines im Ackerbau erfolgreich erprobten Systems von Frühindikatoren (Stickstoffbilanzen, Boden- und Sickerwasseranalysen) die Veränderungen in den Nitratfrachten auf Betriebs- und Schlagebene erfasst werden. Das im Ackerbau erprobte Indikatoren-Set soll dabei fortlaufend weiterentwickelt und nun v.a. für die Erfassung von Nitratfrachten in Futterbau- und Veredelungsbetrieben optimiert werden.

Gesucht werden 36 Demonstrationsbetriebe unterschiedlicher Ausrichtung in fünf neu einzurichtenden Testgebieten in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Je nach Testgebiet liegt der Fokus dabei auf den Produktionsrichtungen Ackerbau, Futterbau oder Veredelung.

In den Demonstrationsbetrieben werden kontinuierlich Grunddaten zur Bewirtschaftung sowie Grunddaten für die Berechnung von Stickstoffbilanzen erfasst. Auf jeweils zwölf sogenannten Testschlägen je Demonstrationsbetrieb erfolgt die Ermittlung von Frühjahrs- und Herbst-Nmin-Werten, ergänzt durch jährliche Nitrat-/Sulfat-Tiefenprofile auf drei Testschlägen je Demonstrationsbetrieb. Auf einzelnen Testschlägen werden zudem vierzehntägige Nmin-Beprobungen durchgeführt.

Das Projekt wird geleitet und koordiniert durch das Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde des Julius Kühn-Instituts, Braunschweig. In den Testgebieten werden regionale Dienstleister die Datenerhebung in den Betrieben sowie die Ermittlung der Frühindikatoren auf den Testschlägen nach einheitlichen Vorgaben durchführen.

Das Projekt ist zunächst bis zum 31. Dezember 2023 bewilligt. Eine Verlängerung ist denkbar.


 

Teil 2 – Kriterien für die Demonstrationsbetriebe

(gilt jeweils nur für ein Testgebiet)

 

Testgebiet „Vorgeest" in Schleswig-Holstein

Bekanntmachung Nr. 04/21/32

Für das Testgebiet „Vorgeest" in Schleswig-Holstein werden 6 Futterbaubetriebe mit Schwerpunkt Milchviehhaltung und/oder Rindermast gesucht, die sich als Demonstrationsbetriebe an diesem Demonstrationsvorhaben beteiligen möchten.

Demonstrationsbetriebe sollen nachfolgende Anforderungen erfüllen:

• Wirtschaftlich erfolgreicher Vollerwerbsbetrieb mit Schwerpunkt Milchviehhaltung und/oder Rindermast (GVE-Besatz 1,5 bis 3,0 GVE/ha, möglichst Ausschöpfung der 170 kg N/ha-Grenze) mit Futter-, Feldfutterbau und gerne auch Marktfruchtanbau (die LN des Gesamtbetriebs sollte > 100 ha betragen)

• Ein Betrieb, der in mehrere rechtlich selbständige Teilbetriebe aufgeteilt wurde (z.B. angeschlossene Biogasanlage), muss als Gesamtbetrieb erhoben werden

• Anbau von mindestens drei Ackerkulturen (Feldfutter- und Marktfrüchte)

• Der Anteil Feldfutterbau sollte bei ca. 50 bis 60 % der LN liegen, der Anteil Marktfruchtanbau (wenn vorhanden) kann bis zu 20 % der LN entsprechen, der Anteil Grünland sollte 30 bis 40 % der LN nicht übersteigen

• Anbau von Sonder- und Dauerkulturen sollte unter 5 % der LN liegen

• Schlagkarteiführung (möglichst elektronisch) mit Aufzeichnung aller Anbaudaten, N-Zufuhren und Ertragserfassung mindestens ab 01/2020

• Bereitschaft zur Weitergabe der Tierhaltungsdaten gemäß HI-Tier mindestens ab 01/2020

• Idealerweise Vorliegen betriebseigener Bodenanalysen sowie gegebenenfalls Wirtschaftsdüngeranalysen

• Möglichst vollständige Dokumentation über den Einsatz von mineralischen und organischen Düngern (Herkunft, Zusammensetzung, Ausbringzeit und -menge)

• Mindestens 50 % der Betriebsfläche muss innerhalb des Testgebietes (GWK El_08) liegen, vorteilhaft ist, wenn Betriebsflächen auch in der N-Kulisse nach § 13 DüV liegen

• Bereitstellung von zwölf Ackerschlägen zur Durchführung von Messungen der stofflich-analytischen Frühindikatoren (Nmin, Nitrat-Tiefenprofile etc.) mit Bodenprobenahmen bis maximal 3 m Tiefe (GW-Abstand ≥ 5 m) sowie zur Erfassung weiterer Parameter, auch durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Julius Kühn-Instituts

• Bereitschaft zur Weitergabe von betriebsspezifischen Daten sowie zur Zusammenarbeit mit dem regionalen Dienstleister

• Bereitschaft zur Teilnahme an projektinternen Veranstaltungen

Testgebiet Vorgeest

Lage des Testgebietes "Vorgeest" (GWK BI_08). Quelle: MELUND 2020


 

Testgebiet „Mittlere Ems" in Niedersachsen

Bekanntmachung Nr. 05/21/32

Für das Testgebiet „Mittlere Ems" in Niedersachsen werden 6 Veredelungsbetriebe mit Schwerpunkt Schweinemast und/oder Sauenhaltung gesucht, die sich als Demonstrationsbetriebe an diesem Demonstrationsvorhaben beteiligen möchten.

Demonstrationsbetriebe sollten nachfolgende Anforderungen erfüllen:

• Wirtschaftlich erfolgreicher Vollerwerbsbetrieb mit Schwerpunkt Schweinemast und/oder Sauenhaltung (GVE-Besatz ≥2,0 GVE/ha, möglichst Ausschöpfung der 170 kg N/ha-Grenze) mit Feldfutter-und/oder Marktfruchtanbau (die LN des Gesamtbetriebs sollte > 75 ha betragen)

• Ein Betrieb, der in mehrere rechtlich selbständige Teilbetriebe aufgeteilt wurde (z. B. Ackerbau, Veredelung, angeschlossene Biogasanlage), muss als Gesamtbetrieb erhoben werden

• Anbau von mindestens drei Ackerkulturen (Feldfutter- und Marktfrüchte)

• Anbau von Sonder- und Dauerkulturen sollte unter 5 % der LN liegen

• Schlagkarteiführung (möglichst elektronisch) mit Aufzeichnung aller Anbaudaten, N-Zufuhren und Ertragserfassung mindestens ab 01/2020

• Bereitschaft zur Weitergabe der Tierhaltungsdaten gemäß HI-Tier mindestens ab 01/2020

• Idealerweise Vorliegen betriebseigener Bodenanalysen sowie gegebenenfalls Wirtschaftsdüngeranalysen

• Möglichst vollständige Dokumentation über den Einsatz von mineralischen und organischen Düngern (Herkunft, Zusammensetzung, Ausbringzeit und -menge)

• Mindestens 50 % der Betriebsfläche muss innerhalb des Testgebietes (GWK NI_37_03) liegen, vorteilhaft ist, wenn Betriebsflächen auch in der N-Kulisse nach § 13 DüV liegen

• Bereitstellung von zwölf Ackerschlägen zur Durchführung von Messungen der stofflich-analytischen Frühindikatoren (Nmin, Nitrat-Tiefenprofile etc.) mit Bodenprobenahmen bis maximal 3 m Tiefe (GW-Abstand ≥ 5 m) sowie zur Erfassung weiterer Parameter, auch durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Julius Kühn-Instituts

• Bereitschaft zur Weitergabe von betriebsspezifischen Daten sowie zur Zusammenarbeit mit dem regionalen Dienstleister

• Bereitschaft zur Teilnahme an projektinternen Veranstaltungen

Testgebiet Mittlere Ems

Lage des Testgebietes "Mittlere Ems" (GWK_NI_37_3). Quelle: NLWKN 2020


 

Testgebiet „Münsterland" in Nordrhein-Westfalen

Bekanntmachung Nr. 06/21/32

Für das Testgebiet „Münsterland" in Nordrhein-Westfalen werden 6 Veredelungsbetriebe mit Schwerpunkt Schweinemast und/oder Sauenhaltung gesucht, die sich als Demonstrationsbetriebe an diesem Demonstrationsvorhaben beteiligen möchten.

Demonstrationsbetriebe sollten nachfolgende Anforderungen erfüllen:

• Wirtschaftlich erfolgreicher Vollerwerbsbetrieb mit Schwerpunkt Schweinemast und/oder Sauenhaltung (GVE-Besatz ≥2,0 GVE/ha, möglichst Ausschöpfung der 170 kg N/ha-Grenze) mit Feldfutter-und/oder Marktfruchtanbau (die LN des Gesamtbetriebs sollte > 75 ha betragen)

• Ein Betrieb, der in mehrere rechtlich selbständige Teilbetriebe aufgeteilt wurde (z. B. Ackerbau, Veredelung, angeschlossene Biogasanlage), muss als Gesamtbetrieb erhoben werden

• Anbau von mindestens drei Ackerkulturen (Feldfutter- und/oder Marktfrüchte)

• Anbau von Sonder- und Dauerkulturen sollte unter 5 % der LN liegen

• Schlagkarteiführung (möglichst elektronisch) mit Aufzeichnung aller Anbaudaten, N-Zufuhren und Ertragserfassung mindestens ab 01/2020

• Bereitschaft zur Weitergabe der Tierhaltungsdaten gemäß HI-Tier mindestens ab 01/2020

• Idealerweise Vorliegen betriebseigener Bodenanalysen sowie gegebenenfalls Wirtschaftsdüngeranalysen

• Möglichst vollständige Dokumentation über den Einsatz von mineralischen und organischen Düngern (Herkunft, Zusammensetzung, Ausbringzeit und -menge)

• Mindestens 50 % der Betriebsfläche müssen innerhalb des Testgebietes (GWK NW_3_05) liegen, vorteilhaft ist, wenn Betriebsflächen auch in der N-Kulisse nach § 13 DüV liegen

• Bereitstellung von zwölf Ackerschlägen zur Durchführung von Messungen der stofflich-analytischen Frühindikatoren (Nmin, Nitrat-Tiefenprofile etc.) mit Bodenprobenahmen bis maximal 3 m Tiefe (GW-Abstand ≥ 5 m) sowie zur Erfassung weiterer Parameter, auch durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Julius Kühn-Instituts

• Bereitschaft zur Weitergabe von betriebsspezifischen Daten sowie zur Zusammenarbeit mit dem regionalen Dienstleister

• Bereitschaft zur Teilnahme an projektinternen Veranstaltungen

Testgebiete NRW

Lage des Testgebietes "Münster" (GWK NW_3_05). Quelle: MULNV 2020


 

Testgebiet „Niederrhein" in Nordrhein-Westfalen

Bekanntmachung Nr. 07/21/32

Für das Testgebiet „Niederrhein" in Nordrhein-Westfalen werden 6 Futterbaubetriebe mit Schwerpunkt Milchviehhaltung und/oder Rindermast gesucht, die sich als Demonstrationsbetriebe an diesem Demonstrationsvorhaben beteiligen möchten.

Demonstrationsbetriebe sollten nachfolgende Anforderungen erfüllen:

• Wirtschaftlich erfolgreicher Vollerwerbsbetrieb mit Schwerpunkt Milchviehhaltung und/oder Rindermast (GVE-Besatz 1,5 bis 3,0 GVE/ha, möglichst Ausschöpfung der 170 kg N/ha-Grenze) mit Futter- und Feldfutterbau und gerne auch Marktfruchtanbau (die LN des Gesamtbetriebs sollte > 100 ha betragen)

• Ein Betrieb, der in mehrere rechtlich selbständige Teilbetriebe aufgeteilt wurde (z. B. Ackerbau, Veredelung, angeschlossene Biogasanlage), muss als Gesamtbetrieb erhoben werden

• Anbau von mindestens drei Ackerkulturen (Feldfutter- und Marktfrüchte)

• Der Anteil Feldfutterbau sollte bei ca. 50 bis 60 % der LN liegen, der Anteil Marktfruchtanbau (wenn vorhanden) kann bis zu 20 % der LN entsprechen, der Anteil Grünland sollte 30 bis 40 % der LN nicht übersteigen

• Anbau von Sonder- und Dauerkulturen sollte unter 5 % der LN liegen

• Schlagkarteiführung (möglichst elektronisch) mit Aufzeichnung aller Anbaudaten, N-Zufuhren und Ertragserfassung mindestens ab 01/2020

• Bereitschaft zur Weitergabe der Tierhaltungsdaten gemäß HI-Tier mindestens ab 01/2020

• Idealerweise Vorliegen betriebseigener Bodenanalysen sowie gegebenenfalls Wirtschaftsdüngeranalysen

• Möglichst vollständige Dokumentation über den Einsatz von mineralischen und organischen Düngern (Herkunft, Zusammensetzung, Ausbringzeit und -menge)

• Mindestens 50 % der Betriebsfläche müssen innerhalb des Testgebietes (GWK NW_286_1) liegen, vorteilhaft ist, wenn Betriebsflächen auch in der N-Kulisse nach § 13 DüV liegen

• Bereitstellung von zwölf Ackerschlägen zur Durchführung von Messungen der stofflich-analytischen Frühindikatoren (Nmin, Nitrat-Tiefenprofile etc.) mit Bodenprobenahmen bis maximal 3 m Tiefe (GW-Abstand ≥ 5 m) sowie zur Erfassung weiterer Parameter, auch durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Julius Kühn-Instituts

• Bereitschaft zur Weitergabe von betriebsspezifischen Daten sowie zur Zusammenarbeit mit dem regionalen Dienstleister

• Bereitschaft zur Teilnahme an projektinternen Veranstaltungen

Testgebiete NRW

Lage des Testgebietes "Niederrhein" (GWK NW_286_1). Quelle: MULNV 2020


 

Testgebiet „Kraichgau" in Baden-Württemberg

Bekanntmachung Nr. 08/21/32

Für das Testgebiet „Kraichgau" in Baden-Württemberg werden 12 Ackerbaubetriebe gesucht, die sich als Demonstrationsbetriebe an diesem Demonstrationsvorhaben beteiligen möchten.

Demonstrationsbetriebe sollten nachfolgende Anforderungen erfüllen:

• Wirtschaftlich erfolgreicher und fachlich qualifiziert geführter Vollerwerbsbetrieb mit Schwerpunkt Ackerbau

• Ackerschlagkarteiführung (möglichst elektronisch) mit Aufzeichnung aller Anbaudaten, N-Zufuhren und einer genauen Ernteerfassung mindestens ab 01/2020

• Bei Nutztierhaltung: Bereitschaft zur Weitergabe der Tierhaltungsdaten gemäß HI-Tier mindestens ab 01/2020

• Idealerweise Vorliegen betriebseigener Bodenanalysen sowie ggf. Wirtschaftsdüngeranalysen

• Möglichst vollständige Dokumentation über den Einsatz von mineralischen und organischen Düngern (Herkunft, Zusammensetzung, Ausbringungszeit und -menge)

• Anbau von mindestens drei Ackerkulturen (= potentielle Marktfrüchte)

• Mindestens 50 % der Betriebsfläche müssen innerhalb des Testgebietes (gGWK 8.2) liegen, vorteilhaft ist, wenn auch Betriebsflächen in der N-Kulisse nach § 13 DüV liegen

• Der Anteil von Futterbaufläche und von Grünland sollte zusammen unter 30 % der LN liegen

• Der Anbau von Sonderkulturen und Dauerkulturen sollte zusammen unter 5 % der LN betragen

• Bereitstellung von zwölf Ackerschlägen zur Durchführung von Messungen der stofflich-analytischen Frühindikatoren (Nmin, Nitrat-Tiefenprofile etc.) mit Bodenprobenahmen bis maximal 3 m Tiefe (GW-Abstand ≥ 5 m) sowie zur Erfassung weiterer Parameter, auch durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Julius Kühn-Instituts

• Bereitschaft zur Weitergabe von betriebsspezifischen Daten sowie zur Zusammenarbeit mit dem regionalen Dienstleister

• Bereitschaft zur Teilnahme an projektinternen Veranstaltungen

Testgebiet Kraichgau

Lage des Testgebietes "Kraichgau" (GWK 8.2). Quelle:LUBW 2020


 

Teil 3 – Weitere Informationen und Kontaktdaten

(gilt für alle Interessenbekundungen)

Der Betrieb erhält eine jährliche Aufwandsentschädigung von 600 Euro sowie zeitnah die betrieblichen Ergebnisse des Frühindikatoren-Messprogramms in aufbereiteter Form zur weiteren Verwendung (z. B. für die eigene Düngeplanung).

Die erhobenen Daten der ausgewählten Betriebe und Schläge werden ausschließlich anonymisiert ausgewertet und verarbeitet. Der vertrauliche Umgang mit allen im Zusammenhang mit diesem Projekt erhaltenen und ermittelten Daten wird in einer Kooperationsvereinbarung allen Beteiligten zugesichert.

Informationen zum Vorhaben:

Interessierte Betriebe werden gebeten, zu Informationszwecken mit dem Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde am Julius Kühn-Institut Braunschweig (Dr. Oliver Stock, Telefon 0176 / 70 68 53 31, E-Mail: oliver.stock@julius-kuehn.de) Kontakt aufzunehmen.

Interessenbekundung:

Die formlose Interessenbekundung ist bis zum 31. März 2021 bei der BLE einzureichen und soll eine Eigeneinschätzung und Beschreibung, ob und inwieweit der Betrieb die oben genannten Anforderungen erfüllt bzw. erfüllen wird, enthalten. Weiterhin wird um eine Beschreibung des Betriebs (Betriebsspiegel, Schwerpunkte der Erzeugung, Fruchtfolge, Düngung, Viehbesatzdichte) gebeten.

Von den Bewerbern werden nach den oben genannten Anforderungen die geeignetsten Betriebe ausgewählt. Ein Rechtsanspruch auf die Berücksichtigung als Demonstrationsbetrieb im Rahmen der oben genannten Interessenbekundung besteht nicht.

Postanschrift für den Versand der Interessenbekundungen:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Referat 324, Agrarforschung, Entscheidungshilfe, Modellvorhaben
„Interessensbekundung Nitratfrachten"
Postanschrift: 53168 Bonn
Hausanschrift: Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

Ansprechpartner: Frau Dr. Ruidisch, Telefon: 02 28/ 68 45-2022
Telefax: 0228/ 68 45-3106
E-Mail: projekttraeger-agrarforschung@ble.de
De-Mail: projekttraeger-agrarforschung@ble.de-mail.de

Die unterschriebene Interessensbekundung ist beim Projektträger auf dem Postweg einzureichen. Sofern das Schriftformerfordernis derzeit nicht eingehalten werden kann, kann das unterschriebene Dokument per Telefax/Computerfax an die oben angegebene Telefaxnummer gesendet oder als Scan oder Foto per E-Mail an die Adresse projekttraeger-agrarforschung@ble.de übermittelt werden. Eine Nachreichung der Interessensbekundung als unterschriebenes Papierdokument ist in diesen Fällen nicht erforderlich.

Die BLE behält sich vor, die Vorlagefrist bei Bedarf zu verlängern.

Bonn, den 09. Februar 2021

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

In Vertretung

Dr. Natt

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